Powerstation korrekt anschliessen
Ohne Netzeinspeisung bleibt die Powerstation meldefrei – sobald sie ins Hausnetz einspeist, gelten die Regeln für steckerfertige Anlagen. Diese Schritte stellen die Weichen richtig.
Betriebsart festlegen
Versorgt die Powerstation nur direkt angeschlossene Geräte, ist sie melde- und bewilligungsfrei. Sobald sie über einen Mikrowechselrichter ins Hausnetz einspeist, gilt sie als steckerfertige Anlage – mit 600-W-Regel und Meldepflicht.
Aufstellort wählen
Trocken, belüftet und temperaturgeschützt aufstellen – nicht in Fluchtwegen wie Treppenhäusern oder Korridoren (siehe VKF-Hinweise im Speicher-Ratgeber). Viele Geräte laden bei Frost nicht; Betriebstemperaturbereich des Herstellers beachten.
Solarmodule anschliessen
Module über die MC4- bzw. XT60-Eingänge gemäss Anleitung verbinden; maximale Eingangsspannung und -leistung der Powerstation einhalten. Im Freien nur Verlängerungen mit Schutzart IP55 verwenden und die IP-Schutzart des Geräts beachten – die meisten Powerstations gehören nicht dauerhaft ins Freie.
Verbraucher direkt versorgen
Betreiben Sie Geräte direkt an den AC- und USB-Ausgängen. Dauerlast und Anlaufströme (z. B. Kühlgeräte) mit der Ausgangsleistung abgleichen.
Notstrom richtig einordnen
Bei einem Stromausfall speist keine steckerfertige Anlage ins Hausnetz – der Wechselrichter trennt sofort ab. Notstrom liefert die Powerstation ausschliesslich an ihren eigenen Geräteausgängen.
Nur bei Einspeisung: 600-W-Set und Meldung
Einspeisen dürfen Sie nur über ein steckerfertiges Set, dessen AC-Nennleistung ab Werk fest auf 600 W begrenzt ist (gesamthaft pro Zähler), mit Konformitätserklärung übers Set und Stecker nach SN SEV 1011. Melden Sie die Anlage schriftlich beim Verteilnetzbetreiber, bevor Sie einspeisen.
Laden priorisieren
In der App Ladefenster und Prioritäten setzen – Solarladung tagsüber vor Netzladung, damit möglichst viel Eigenstrom genutzt wird.