Explorer 1000 Plus v2
Redaktionell bewertet · aktualisiert am 23.10.2026



Auf einen Blick
Die Einschätzung der Redaktion
Die Jackery Explorer 1000 Plus v2 ist eine Powerstation mit 1024 Wh LiFePO4-Akku, 1800 W AC-Nennleistung (3600 W Spitze) und 10,8 kg Gewicht. Mit bis zu fünf Batteriepacks BP2000 lässt sie sich laut Jackery auf rund 11 kWh erweitern. Ohne Netzeinspeisung ist sie in der Schweiz meldefrei; Jackery nennt die Ausführung «EU Plugs», bei Schuko-Buchsen braucht es für Schweizer Stecker einen Adapter.
Technik und Ausstattung
Der Akku hat 20 Ah bei 51,2 V, also 1024 Wh, und ist laut Jackery für 6000 Zyklen bis 70 % Restkapazität ausgelegt. Drei AC-Ausgänge liefern zusammen 1800 W bei 230 V und 50 Hz, kurzzeitig 3600 W. Dazu kommen ein USB-C-Ausgang mit 140 W, einer mit 30 W, ein USB-A-Ausgang mit 18 W und eine Kfz-Buchse mit 12 V und 10 A. Das Gerät misst 31,35 × 20,1 × 23,35 cm. Jackery nennt es 44 % kleiner und 26 % leichter als die vorherige Generation; zur Explorer 1000 Plus (rund 14,5 kg, 35,6 × 26 × 28,3 cm laut Handbuch) passen die Zahlen. Laut Jackery lassen sich die AC-Ausgänge über Tasten und die Jackery-App einzeln schalten und priorisieren; für die App empfiehlt Jackery ein 2,4-GHz-WLAN. Eine Schutzart für das Gerät nennt Jackery nicht.
Explorer 1000 Plus v2 in der Schweiz: was gilt
Jackery beschreibt eine Netzversorgung als Eingang (220–240 V, 50 Hz, höchstens 10 A) und einen Bypass-Betrieb für angeschlossene Verbraucher, aber keine Einspeisung ins Hausnetz. Eine Powerstation ohne Netzeinspeisung ist in der Schweiz meldefrei und fällt nicht unter die 600-W-Regel. Zur Einordnung: Steckerfertig zulässig ist in der Schweiz nur ein Wechselrichter mit höchstens 600 W AC-Nennleistung (laut ESTI massgebend); Details stehen im 600-Watt-Ratgeber. Der Datenblatt-Eintrag lautet «3 Ports, 230V~ 50Hz» und die Variante «EU Plugs». Ob die Buchsen Schuko (Typ F) sind, nennt Jackery nicht ausdrücklich; die Produktfotos zeigen drei Steckdosen unter Gummiabdeckungen. Bei Schuko passen Schweizer Stecker T12 nicht ohne Adapter, der flache Zweipolstecker Typ C passt.
Laufzeit und Erweiterung
Rechnerisch, ohne Wandlungsverluste und damit in der Praxis kürzer, reichen 1024 Wh für rund 10 Stunden bei 100 W Last und für rund 34 Minuten bei der vollen Nennleistung von 1800 W. Mit einem BP2000 (2048 Wh, 14,8 kg, 36,5 × 25,5 × 19,1 cm) sind es 3072 Wh, mit fünf Packs rund 11 kWh. Geladen wird am Netz mit rund 1100 W, Vollladung laut Jackery ab 1,25 Stunden (Ladeart nicht genannt); der Notfall-Schnelllademodus liegt laut Jackery bei rund 1550 W (EU/UK). Solar sind über zwei DC8020-Eingänge höchstens 400 W möglich, etwa zwei SolarSaga 200; beide Eingänge müssen dasselbe Modell und dieselbe Serienzahl nutzen. Die Betriebstemperatur beträgt beim Laden und Entladen −10 bis 45 °C. Als USV schaltet das Gerät in höchstens 10 ms um; beim Durchgangsladen (Netzstecker einstecken, während die Batterie entlädt) kann die Last laut Jackery kurz stromlos sein.
Für wen es passt und wo man es kauft
Die Explorer 1000 Plus v2 passt, wenn eine tragbare 1-kWh-Station mit späterem Ausbau gefragt ist und die Kapazität zunächst nicht über 1 kWh liegen muss. Wer mehr Kapazität bei grösserem Format akzeptiert, findet auf minipv.ch die Explorer 1000 Plus (Vorgänger): 1264 Wh, 2000 W, rund 14,5 kg, erweiterbar auf rund 5 kWh, ausgelegt auf rund 4000 Zyklen. Ohne Erweiterung genügt die Explorer 1000 v2 mit 1070 Wh, 1500 W und rund 10,8 kg. Eine Einspeisung ins Hausnetz beschreibt Jackery bei keinem der drei Geräte.
Erhältlich ist die v2 laut Jackery im eigenen Shop; Jackery Deutschland liefert Powerstations nach Deutschland, Österreich und Belgien, die Lieferliste des EU-Shops nennt die Schweiz nicht. Toppreise.ch listet am 23.10.2026 ein einzelnes Schweizer Händlerangebot, dessen Lieferstatus minipv.ch nicht prüfen konnte. minipv.ch hat für dieses Modell noch keinen Schweizer Partnershop. Unabhängige Messungen lagen bei der Recherche am 23.10.2026 nicht vor; alle Werte stammen von Jackery.
Erweiterbare 1-kWh-Powerstation mit 1800 W und 10,8 kg; meldefrei, in der Schweiz aber noch ohne Partnershop.
Häufige Fragen
Welche Steckdosen hat die Jackery Explorer 1000 Plus v2?
Jackery nennt drei AC-Ausgänge mit 230 V und 50 Hz und führt die Ausführung als «EU Plugs». Ob es Schuko-Buchsen (Typ F) sind, steht nicht ausdrücklich im Datenblatt. Bei Schuko passen Schweizer Stecker T12 nicht ohne Adapter; der flache Zweipolstecker Typ C passt.
Ist die Explorer 1000 Plus v2 in der Schweiz erhältlich?
Jackery Deutschland liefert Powerstations laut eigener Angabe nur nach Deutschland, Österreich und Belgien; die Liefergebiete des EU-Shops nennen die Schweiz nicht. Toppreise.ch listet am 23.10.2026 ein einzelnes Schweizer Händlerangebot, dessen Lieferstatus minipv.ch nicht prüfen konnte; minipv.ch hat noch keinen Partnershop dafür.
Wie weit lässt sich die Explorer 1000 Plus v2 erweitern?
Auf rund 11 kWh. Laut Jackery lassen sich bis zu fünf Batteriepacks BP2000 mit je 2048 Wh anschliessen. Ein BP2000 wiegt 14,8 kg. Der Batteriesparmodus ist mit angeschlossenem Zusatzakku deaktiviert.
Was ist der Unterschied zur Explorer 1000 Plus?
Die v2 hat 1024 Wh und 1800 W bei 10,8 kg, die Explorer 1000 Plus 1264 Wh und 2000 W bei rund 14,5 kg. Jackery gibt für die v2 6000 Zyklen bis 70 % an, die ältere Seite nennt rund 4000. Die v2 lässt sich laut Jackery auf rund 11 kWh erweitern, die Explorer 1000 Plus auf rund 5 kWh.
Muss ich die Explorer 1000 Plus v2 in der Schweiz anmelden?
Als Powerstation ohne Netzeinspeisung ist sie meldefrei und fällt nicht unter die 600-W-Regel. Jackery beschreibt keine Einspeisung ins Hausnetz. Steckerfertig zulässig ist in der Schweiz nur ein Wechselrichter mit höchstens 600 W AC-Nennleistung (laut ESTI massgebend).
Kann die Explorer 1000 Plus v2 als USV dienen?
Laut Jackery schaltet sie bei Netzausfall in höchstens 10 ms auf Batteriebetrieb um, bei 1800 W Nennleistung. Beim Durchgangsladen, also wenn bei laufender Batterie der Netzstecker eingesteckt wird, kann die Last laut Jackery kurz stromlos sein; Jackery rät, Verbraucher zuerst anzuschliessen, dann das Netz einzustecken und die Gesamtlast innerhalb der Nennleistung zu halten.