BK215 Kopfspeicher
Redaktionell bewertet · aktualisiert am 03.07.2026
Auf einen Blick
Die Einschätzung der Redaktion
SunLit verfolgt mit dem BK215 einen anderen Ansatz als Anker oder EcoFlow: Statt eines geschlossenen Systems mit eigenem Wechselrichter liefert das Kopfmodul die Speicher- und Steuerungsintelligenz und arbeitet mit verbreiteten Mikrowechselrichtern wie dem APsystems EZ1 oder Deye-Geräten zusammen. Wer bereits ein Balkonkraftwerk besitzt, rüstet den Speicher damit nach, ohne den Wechselrichter zu ersetzen.
Das Stapelprinzip ist das eigentliche Argument: Unter das Kopfmodul mit 2,15 Kilowattstunden passen bis zu sieben Erweiterungsakkus B215, was die Gesamtkapazität auf 17,2 Kilowattstunden hebt – mehr als jedes andere Balkonspeichersystem. Der Ausbau kann schrittweise erfolgen, wenn Budget oder Bedarf wachsen.
Die LiFePO4-Zellen sind laut Hersteller für über 8000 Zyklen im schonenden Betriebsfenster ausgelegt; Fachtests und Langzeitberichte bescheinigen dem System stabile Erträge, eine ordentliche App und solide Verarbeitung im IP65-Gehäuse mit Betriebsbereich von minus 20 bis plus 55 Grad.
Zu rechnen ist ehrlich: Zum Kopfspeicher ab rund 650 Franken kommt der Mikrowechselrichter, falls nicht vorhanden. Für die Schweiz gilt zudem die feste 600-Watt-Begrenzung am Wechselrichter, und da SunLit über Deutschland vertreibt, sind Versand- und Garantiefragen vor dem Kauf zu klären.
Die erste Wahl für Nachrüster und alle, die schrittweise auf grosse Kapazität ausbauen wollen – offen, langlebig und im Stapelprinzip konkurrenzlos erweiterbar.
Häufige Fragen
Brauche ich einen eigenen Wechselrichter?
Ja. Der BK215 speichert und steuert, die Einspeisung übernimmt ein kompatibler Mikrowechselrichter (z. B. APsystems EZ1 oder Deye), der für die Schweiz fest auf 600 Watt begrenzt sein muss.
Wie weit lässt sich das System erweitern?
Mit bis zu sieben B215-Zusatzmodulen auf insgesamt 17,2 Kilowattstunden – aktuell der grösste Ausbau im Balkonsegment.
Eignet sich der Speicher zum Nachrüsten?
Ja, das ist sein Kernszenario: Er wird zwischen Module und bestehenden Mikrowechselrichter gesetzt.
Ist der Aussenbetrieb im Winter möglich?
Ja, das IP65-Gehäuse ist für −20 bis +55 °C spezifiziert; bei Frost wird das Laden zum Zellschutz reduziert.