Anker SOLIX · Speicher & Powerstations

Solarbank 3 E2700 Pro

Redaktionell bewertet · aktualisiert am 23.10.2026

All-in-One-Balkonspeicher mit vier MPPT, KI-Lademanagement und serienmässigem Notstrom. Bei der Stiftung Warentest (März 2026) war sie Testsieger unter fünf Balkonspeichern, mit der Note befriedigend.

Auf einen Blick

Kapazität
2.68 kWh, modular bis ca. 16 kWh
Wechselrichter
integriert, bis 800 W ins Netz, Off-Grid bis 1200 W (Herstellerangabe); CH-Version mit fest 600 W nicht belegt
Solareingänge
4 MPPT, bis 3600 W
Notstrom
ja, Off-Grid-Steckdose bis 1200 W
Garantie
10 Jahre / 6000 Zyklen
Standby
erhöht (ca. 9–10 W)
Pro
+Vier MPPT für verschattete oder unterschiedlich ausgerichtete Module
+Modular bis rund 16 kWh erweiterbar
+KI-Lademanagement nach Wetter- und Tarifprognose, ausgereifte App
+Serienmässige Notstromsteckdose mit bis zu 1200 W
Contra
–Erhöhter Standby-Verbrauch (rund 9–10 W)
Schweiz-Konformität
Der integrierte Wechselrichter speist laut Anker-Datenblatt bis 800 W ins Netz ein; die Off-Grid-Steckdose liefert bis 1200 W. Eine Ausführung mit fest auf 600 W deklarierter Nennleistung ist nicht belegt. Die Modulleistung darf höher liegen, da nur die Einspeisung begrenzt wird. Die Meldung beim Verteilnetzbetreiber bleibt in jedem Fall Pflicht, der Anschluss erfolgt über eine Steckdose nach SN 441011 (T13).

Die Einschätzung der Redaktion

Die Solarbank 3 Pro E2700 ist Ankers Spitzenmodell für steckerfertige Anlagen und richtet sich an alle, die nicht nur einspeisen, sondern den Tagesüberschuss konsequent in den Abend verschieben wollen. Mit 2,68 Kilowattstunden Grundkapazität, die modular bis rund 16 Kilowattstunden wächst, deckt sie vom kleinen Balkon bis zur ambitionierten Eigenverbrauchsanlage ein breites Spektrum ab.

Technisch hebt sie sich vor allem durch ihre vier separaten MPP-Tracker ab. Damit lassen sich Module unterschiedlicher Ausrichtung oder mit Teilverschattung anschliessen, ohne dass ein schwächerer Strang die übrigen ausbremst. Die zulässige Solareingangsleistung von bis zu 3600 Watt sorgt dafür, dass auch an trüben Tagen früh geladen wird.

Das KI-Lademanagement plant Laden und Entladen anhand von Wetter- und Tarifprognosen und gleicht den Verbrauch des Haushalts aus. In der Praxis erhöht das die Eigenverbrauchsquote spürbar. Die serienmässige Notstromsteckdose mit bis zu 1200 Watt rundet das Bild ab.

Für den Schweizer Betrieb an der Steckdose bräuchte es eine Ausführung mit fest auf 600 Watt deklarierter Nennleistung, und eine solche CH-Version ist nicht belegt. Die Meldung beim Verteilnetzbetreiber bleibt Pflicht.

Der Standby-Verbrauch fällt mit rund neun bis zehn Watt höher aus als bei den sparsamsten Mitbewerbern.

Unterm Strich ist die Solarbank 3 Pro die erste Wahl, wenn modulare Ausbaubarkeit, Notstrom und eine starke Software im Vordergrund stehen.

4.6
VON 5
Verdikt

Technisch führend – die erste Wahl, wenn Ausbaubarkeit und Notstrom zählen.

Häufige Fragen

Ist die Solarbank 3 Pro in der Schweiz zulässig?

Als steckerfertige Anlage nur mit einer Konformitätserklärung, die höchstens 600 W AC-Nennleistung ausweist. Eine solche CH-Version ist nicht belegt. Möglich ist ein fester Anschluss durch eine Elektroinstallationsfirma.

Wie weit lässt sich die Kapazität erweitern?

Von 2,68 Kilowattstunden Grundkapazität modular bis rund 16 Kilowattstunden über Zusatzakkus – damit wächst die Anlage mit dem Bedarf.

Funktioniert der Notstrom bei jedem Verbraucher?

Bei Stromausfall liefert nur die Off-Grid-Steckdose Strom, bis zu 1200 Watt; der Netzausgang bleibt ohne Funktion. Versorgt werden also nur Geräte, die an dieser Steckdose hängen.

Lohnt sich der Aufpreis gegenüber einfacheren Speichern?

Wenn Sie modulare Ausbaubarkeit, Notstrom und vier MPPT brauchen, ja.