Solarbank 2 E1600 Pro
Redaktionell bewertet · aktualisiert am 03.07.2026
Auf einen Blick
Die Einschätzung der Redaktion
Die Solarbank 2 E1600 Pro ist Ankers etabliertes Mittelklasse-System und hat sich über Tausende Installationen bewährt. Mit 1,6 Kilowattstunden Grundkapazität, modular erweiterbar bis 9,6 Kilowattstunden, deckt sie den typischen Balkon- und Eigenverbrauchsbedarf souverän ab.
Wie das Spitzenmodell verfügt sie über vier MPP-Tracker und nimmt damit bis zu 2000 Watt Modulleistung auf, auch bei unterschiedlicher Ausrichtung. Das werkzeuglose Stapel- und Stecksystem macht den Aufbau besonders einfach: Akkus werden gestapelt und eingerastet, ohne Schraubarbeiten.
Die Ausgangsleistung lässt sich exakt regeln, bis hinunter auf null Watt, was in Kombination mit einem Smart Meter eine präzise Nulleinspeisung ermöglicht. Ein Off-Grid-Ausgang mit bis zu 1000 Watt bietet eine einfache Notversorgung. Die App ist übersichtlich und stabil.
Für die Schweiz liefert unter anderem Galaxus eine CH-Version mit einer AC-Steckdose; die Ausgangsleistung ist auf 600 Watt zu begrenzen. Danach ist der steckerfertige Betrieb zulässig, die Meldung beim Netzbetreiber vorausgesetzt.
Schwächen sind das geschlossene Ökosystem – eine direkte Anbindung an Drittgeräte wie Shelly fehlt, anders als bei Zendure – und ein leicht höherer Standby-Verbrauch als bei den sparsamsten Mitbewerbern. Diese Punkte fallen im Alltag aber kaum ins Gewicht.
Seit den Preissenkungen zählt die Solarbank 2 E1600 Pro zu den attraktivsten Komplettlösungen für alle, die jetzt einsteigen und später ausbauen wollen.
Reifer Allrounder mit grosser Ausbaureserve – preislich inzwischen sehr attraktiv.
Häufige Fragen
Brauche ich den Smart Meter?
Für eine präzise, dynamische Nulleinspeisung ja. Ohne ihn arbeitet das System mit festen Ausgangsstufen, was für viele Haushalte bereits genügt.
Kann ich später Akkus ergänzen?
Ja, die Kapazität lässt sich über BP1600-Zusatzakkus modular bis 9,6 Kilowattstunden stapeln.
Ist die Solarbank 2 in der Schweiz zulässig?
Ja, mit auf 600 Watt begrenzter Ausgangsleistung und Meldung beim Netzbetreiber. Die CH-Version ist dafür vorbereitet.
Worin unterscheidet sie sich vom Pro-Spitzenmodell?
Die E1600 Pro hat weniger Grundkapazität und keinen serienmässigen Vollnotstrom, ist dafür günstiger. Vier MPPT und das Stecksystem teilen sich beide.