Jackery · Speicher & Powerstations

Explorer 1000 Plus

Redaktionell bewertet · aktualisiert am 03.07.2026

Modulare 1,26-kWh-Powerstation mit 2000 Watt, erweiterbar bis 5 Kilowattstunden. Die Explorer 1000 Plus ist flexibel für Wohnmobil und Haus und lädt per Solar besonders effizient. Die schonende ChargeShield-Technik verlängert die Akkulebensdauer.

Auf einen Blick

Kapazität
1.264 kWh, erweiterbar bis 5 kWh
AC-Ausgang
2000 W
Akku
LiFePO4
Laden
AC ca. 100 min; Solar mit 4× 200 W ca. 2 h
Solar-Wirkungsgrad
bis 99 % (MPPT)
Ladetechnik
ChargeShield (akkuschonend)
Pro
+Modular bis 5 kWh erweiterbar
+2000 W Dauerleistung
+Sehr hohe Solar-Ladeeffizienz (bis 99 % MPPT)
+Schnelles Solarladen (rund 2 h mit 4×200 W)
+Schonende ChargeShield-Ladetechnik
Contra
Höheres Gewicht als die 1000 v2
Zusatzakkus erhöhen die Gesamtkosten deutlich
Keine Netzeinspeisung vorgesehen
Schweiz-Konformität
Als mobile Powerstation ist die Explorer 1000 Plus melde- und bewilligungsfrei. Eine Netzeinspeisung ins Hausnetz ist mit diesem Gerät nicht vorgesehen, sodass keine 600-Watt-Begrenzung und keine Meldepflicht anfallen.

Die Einschätzung der Redaktion

Die Explorer 1000 Plus ist die ausbaubare Variante von Jackerys 1-kWh-Reihe und richtet sich an alle, die mehr Flexibilität und Reserve wünschen. Mit 1,264 Kilowattstunden Grundkapazität, erweiterbar bis 5 Kilowattstunden, deckt sie vom Wochenende im Van bis zur mehrstündigen Notversorgung ein breites Spektrum ab.

Mit 2000 Watt Dauerleistung betreibt sie auch leistungshungrige Geräte. Beim Solarladen erreicht der MPPT-Regler einen sehr hohen Wirkungsgrad von bis zu 99 Prozent; mit vier 200-Watt-Panels ist der Akku in rund zwei Stunden gefüllt. An der Steckdose dauert die Ladung etwa 100 Minuten.

Die ChargeShield-Technik lädt den Akku schonend und verlängert so dessen Lebensdauer. Die modulare Erweiterbarkeit über Zusatzakkus macht das System zukunftssicher, wenn der Bedarf wächst.

In der Schweiz wird die Explorer 1000 Plus als mobile Powerstation ohne Meldepflicht betrieben; eine Netzeinspeisung ist mit diesem Gerät nicht vorgesehen. Damit entfällt die 600-Watt-Thematik für den Powerstation-Einsatz.

Gegenüber der leichten 1000 v2 ist sie schwerer, und die Zusatzakkus erhöhen die Gesamtkosten deutlich. Wer die Erweiterbarkeit nicht braucht, fährt mit der einfacheren Variante günstiger.

Für anspruchsvollere Notstrom-Szenarien und flexible Erweiterung ist die Explorer 1000 Plus eine durchdachte, leistungsfähige Wahl.

4.2
VON 5
Verdikt

Flexibel ausbaubare Powerstation für anspruchsvollere Notstrom-Szenarien.

Häufige Fragen

Wie weit lässt sie sich erweitern?

Mit bis zu drei Zusatzakkus auf rund 5 Kilowattstunden.

Wie schnell lädt sie per Solar?

Mit vier 200-Watt-Panels in rund zwei Stunden, dank MPPT-Wirkungsgrad bis 99 Prozent.

Was bringt ChargeShield?

Die Technik lädt den Akku schonend und verlängert so dessen Lebensdauer.

Muss ich sie anmelden?

Nein, als reine Powerstation im Inselbetrieb ist sie meldefrei.