MS-A2
Redaktionell bewertet · aktualisiert am 03.07.2026
Auf einen Blick
Die Einschätzung der Redaktion
Mit dem MS-A2 überträgt Hoymiles seine Wechselrichter-Erfahrung auf den ersten eigenen Speicher. Er wird AC-seitig eingebunden und arbeitet damit netzparallel zu jeder bestehenden Anlage – ideal zum Nachrüsten ohne Eingriff in die DC-Seite.
Mit 2,24 Kilowattstunden LiFePO4-Kapazität und über 6000 Ladezyklen ist er auf lange Lebensdauer ausgelegt. Der Eingang nimmt bis 1800 Watt auf, geladen wird mit bis 1000 Watt, und der Ausgang liefert 800 Watt.
In Praxistests überzeugte vor allem die lokale Anbindung über einen Shelly-Zähler (Pro 3EM oder Plug S): Sie reagiert ohne Cloud-Umweg sehr rasch auf Überschuss und nutzt diffuses Morgen- und Abendlicht besser als cloudbasierte Systeme. Das robuste IP65-Stahlgehäuse wirkt hochwertig.
Für die Schweiz ist die Wechselrichter-Einspeisung auf 600 Watt zu drosseln, und die Anlage ist beim Verteilnetzbetreiber zu melden. Der Temperaturbereich erlaubt das Laden ab 0 Grad und das Entladen bis minus 20 Grad.
Mit rund 32 Kilogramm ist der MS-A2 schwer und sperrig. Zudem wurde er inzwischen vom leichteren, günstigeren Nachfolger HiBattery 1920 AC abgelöst – ein Vergleich vor dem Kauf lohnt sich.
Als reaktionsschneller Nachrüstspeicher mit robuster Bauweise bleibt der MS-A2 eine gute Wahl, sofern das Nachfolgemodell geprüft wurde.
Reaktionsschneller Nachrüstspeicher – vor dem Kauf jedoch das Nachfolgemodell prüfen.
Häufige Fragen
Was bedeutet AC-gekoppelt?
Der Speicher wird nicht an die Solarmodule, sondern netzparallel zur 230-Volt-Seite angeschlossen und funktioniert so mit jeder PV-Anlage und jedem Wechselrichter.
Warum ist die lokale Anbindung ein Vorteil?
Über einen Shelly-Zähler reagiert das System ohne Cloud-Latenz, was den Eigenverbrauch spürbar erhöht.
Soll ich den MS-A2 oder den Nachfolger wählen?
Der HiBattery 1920 AC ist leichter und günstiger – ein Preis- und Ausstattungsvergleich vor dem Kauf ist empfehlenswert.
Was gilt für die Schweiz?
Die Einspeisung muss fest auf 600 Watt begrenzt sein (fest, nicht vom Endkunden veränderbar – blosse App-Drosselung genügt gemäss ESTI nicht), und die Anlage ist zu melden.