SOLIX F1500
Redaktionell bewertet · aktualisiert am 23.10.2026



Auf einen Blick
Die Einschätzung der Redaktion
Die Anker SOLIX F1500 ist eine Powerstation für Notstrom, Camping und Wohnmobil: 1536 Wh LiFePO4-Akku, 1800 W Dauerleistung bei 2400 W Spitze, 19,8 kg. Am Netz lädt sie mit bis zu 1000 W, per Solar mit bis zu 600 W. Die MediaMarkt-Merkmale (230 V, zwei AC-Ausgänge) sprechen für eine EU-Ausführung mit zwei Steckdosen (nicht belegt); ohne Netzeinspeisung ist sie in der Schweiz meldefrei, Schweizer Stecker brauchen einen Adapter.
Technik und Ausstattung
Das Anker-Datenblatt (Modell A1772) nennt 1536 Wh Kapazität in LiFePO4-Zellen, 3000+ Zyklen bis 80 % Restkapazität und 1800 W AC-Nennleistung, maximal 1842 W; die Spitze liegt bei 2400 W. Für die EU führt das Datenblatt zwei AC-Steckdosen, für die USA sechs. Dazu kommen vier USB-A-Ports mit je 12 W, ein USB-C mit 100 W und eines mit 60 W (zusammen 160 W) sowie ein Kfz-Ausgang mit 120 W. Bei Stromausfall schaltet die Station laut Anker in unter 20 ms um, die Steuerung läuft per App über WLAN und Bluetooth. Bei der Schutzart steht im Datenblatt «NO», MediaMarkt führt «spritzwassergeschützt Ja».
Zum Vergleich: Die C1000X hat 1056 Wh, 1800 W und ebenfalls 600 W Solareingang, ist aber bis 2112 Wh erweiterbar; die F1500 bietet rund 45 % mehr Kapazität ohne Erweiterung. Die Bluetti AC180 hat 1152 Wh bei 1800 W und wiegt rund 16 kg gegenüber 19,8 kg.
Anker SOLIX F1500 in der Schweiz: was gilt
Die F1500 ist eine Powerstation für Inselbetrieb und Notstrom; Anker beschreibt in den abgerufenen Seiten keine Netzeinspeisung. Powerstations ohne Netzeinspeisung sind meldefrei und fallen nicht unter die 600-W-Regel: Steckerfertig zulässig ist in der Schweiz nur ein Wechselrichter mit höchstens 600 W AC-Nennleistung (laut ESTI massgebend). Die 1800 W AC-Leistung der Station sind deshalb kein Hindernis, solange sie nicht ins Hausnetz einspeist.
Beim Stecker widersprechen sich die Quellen. Das Anker-Datenblatt führt für die EU zwei AC-Steckdosen, MediaMarkt nennt 230 V, 50 Hz und «2 AC-Ausgänge», und mehrere Produktbilder zeigen zwei Schuko-Steckdosen. Das erste Produktbild des Angebots zeigt dagegen eine US-Ausführung mit sechs Steckdosen. Ein Schweizer Händler schreibt allgemein, bei Power Stations stehe nur eine Schuko-Steckdose zur Verfügung; für die Marktplatzware ist das nicht belegt. Schweizer Stecker T12 passen nicht ohne Adapter; der flache Zweipolstecker Typ C passt. Welche Ausführung Orderflow liefert, ist nicht belegt und sollte vor dem Kauf beim Verkäufer erfragt werden. Mehr zum Anschluss steht in der Anleitung Powerstation anschliessen.
Laden und Laufzeit
Am Netz nimmt die F1500 bis 1000 W auf; das Datenblatt schätzt rund 2 Stunden für eine volle Ladung. Der Solareingang (XT60, 11–60 V) liegt bei maximal 600 W, geschätzt rund 2,2 Stunden. Netz und Solar laden laut Anker nicht gleichzeitig: Der AC-Eingang hat Vorrang. Anker nennt für die Laufzeit die Formel 1536 Wh × 0,8 geteilt durch die Leistung des Geräts, gültig ab 300 W. Einen Erweiterungsakku nennen weder Anker noch MediaMarkt.
Für wen es passt und wo man es kauft
Die F1500 passt zu Notstrom für Kühlschrank, Router und Werkzeug, zu Camping und Wohnmobil, wenn mehr als 1 kWh bei 1800 W gefragt ist und zwei Steckdosen genügen. Nicht passt sie, wenn ein steckerfertiger Speicher am Balkonkraftwerk gesucht wird: Dafür sind Geräte mit Schweizer 600-W-Version nötig, die in der Bestenliste der Balkonspeicher stehen. Wer erweitern will oder mehr Steckdosen braucht, findet bei der C1000X (erweiterbar bis 2112 Wh) oder der C2000 Gen 2 (vier Steckdosen, bis 4096 Wh) passendere Alternativen.
Gekauft wird sie über MediaMarkt.ch bei einem Marktplatzverkäufer: Orderflow verlangt CHF 987.30 inkl. MwSt. zuzüglich CHF 8 Versand (Stand 23.10.2026). Der Shop nennt als Lieferung den 30. Oktober bis 3. November 2026; laut strukturierten Daten dauert der Transit 7 bis 11 Tage. Der Angebotstitel enthält zusätzlich den Namen «PowerHouse 757»; so heisst bei Anker das ältere Modell mit 1229 Wh und 1500 W, die Daten und die EAN im Angebot gehören aber zur F1500. Zur Garantie widersprechen sich die Quellen: 5 Jahre bei MediaMarkt und Anker, 24 Monate bei einem Schweizer Händler.
1,5-kWh-Powerstation mit 1800 W und 19,8 kg, ohne Erweiterungsakku; zwei Steckdosen laut Anker-Datenblatt (EU), in der Schweiz meldefrei.
Häufige Fragen
Hat die Anker SOLIX F1500 Schweizer Steckdosen?
Nein. Das Anker-Datenblatt nennt für die EU-Ausführung zwei AC-Steckdosen (Typ F laut Produktbild), MediaMarkt führt 230 V und «2 AC-Ausgänge». Schweizer Stecker T12 brauchen einen Adapter, der flache Zweipolstecker Typ C passt. Das erste MediaMarkt-Bild zeigt eine US-Ausführung mit sechs Steckdosen; vor dem Kauf lohnt die Rückfrage beim Verkäufer.
Ist die F1500 erweiterbar?
Anker nennt für die F1500 keinen Erweiterungsakku. Das MediaMarkt-Merkmal «Passend für Anker PS100, PS200, PS400» bezieht sich auf Solarmodule dieser Anker-Reihe. Wer erweitern will, findet bei der Anker SOLIX C1000X eine Erweiterung bis 2112 Wh.
Wie schnell lädt die F1500?
Am Netz mit bis zu 1000 W; das Anker-Datenblatt schätzt rund 2 Stunden für eine volle Ladung. Per Solar sind es bis 600 W (11–60 V), geschätzt rund 2,2 Stunden. Netz und Solar laden laut Anker nicht gleichzeitig, der AC-Eingang hat Vorrang.
Muss ich die F1500 in der Schweiz anmelden?
Als Powerstation ohne Netzeinspeisung ist sie meldefrei und fällt nicht unter die 600-W-Regel. Anker beschreibt keine Netzeinspeisung.
Wie lange versorgt die F1500 ein Gerät?
Anker nennt die Formel 1536 Wh × 0,8 geteilt durch die Leistung des Geräts in Watt, gültig ab 300 W. Bei 300 W sind das rund 4,1 Stunden, bei 1000 W rund 1,2 Stunden, bei 1800 W rund 41 Minuten.
Ist die F1500 dasselbe wie die Anker 757 PowerHouse?
Nein. Die 757 PowerHouse führt Anker als SOLIX F1200 (Modell A1770) mit 1229 Wh und 1500 W; die F1500 (Modell A1772) hat 1536 Wh bei laut Anker unveränderter Grösse. Die Daten im MediaMarkt-Angebot (1536 Wh, 1800 W) und die EAN gehören zur F1500; der Titel des Angebots nennt beide Namen.