Zendure · Speicher & Powerstations

AIO 2400 (All-in-One)

Redaktionell bewertet · aktualisiert am 23.10.2026

Kompakter Balkonspeicher mit integriertem MPPT-Laderegler, der zwischen Solarmodule und einen Mikrowechselrichter geschaltet wird.

Auf einen Blick

Kapazität
ca. 2,4 kWh (LiFePO4)
Integration
Speicher und MPPT-Laderegler in einem Gerät; Mikrowechselrichter separat nötig
Ausgang
DC-Ausgang zum Mikrowechselrichter, in der App einstellbar; die AC-Leistung bestimmt der angeschlossene Mikrowechselrichter (CH: max. 600 W)
Schutzart
wetterfest (Aussenaufstellung)
Steuerung
Zendure-App
Pro
+Speicher und Laderegler in einem wetterfesten Gerät (IP65)
+Wetterfest für die Aussenaufstellung
+Solide 2,4 kWh für den Tag-Nacht-Ausgleich
+Einsteigerfreundliche Einrichtung per App
+Ausgereiftes Zendure-Ökosystem
Contra
–Separater Mikrowechselrichter nötig
–Ausgang für die Schweiz fest auf 600 W zu begrenzen (massgebend ist die AC-Nennleistung)
–Keine Zusatzakkus der AB-Serie; mehr Kapazität nur mit einem zweiten AIO (bis 4,8 kWh)
Schweiz-Konformität
Einspeisender Wechselrichter für die Schweiz fest auf 600 W (massgebend ist die AC-Nennleistung); T13 (SN 441011), VNB-Meldung. Standalone-Laden ist meldefrei, die Netzeinspeisung nicht.

Die Einschätzung der Redaktion

Mit dem SolarFlow AIO 2400 verfolgt Zendure einen konsequenten All-in-One-Ansatz: Speicher und MPPT-Laderegler stecken in einem wetterfesten Gehäuse (IP65); den Wechselstrom liefert ein separater Mikrowechselrichter. Das reduziert die Verkabelung und macht das Gerät zu einer der aufgeräumtesten Lösungen in diesem Vergleich.

Rund 2,4 kWh LiFePO4-Kapazität reichen aus, um den am Tag erzeugten Solarstrom in die Abend- und Nachtstunden zu verschieben. Damit deckt der Speicher genau jene Grundlast ab – Kühlschrank, Router, Standby-Verbraucher – die ohne Speicher sonst teuer aus dem Netz bezogen wird.

Die Inbetriebnahme ist auf Einsteiger zugeschnitten: Module und Mikrowechselrichter anstecken, Gerät über die Zendure-App einbinden, fertig. Wer bislang vor der Komplexität getrennter Komponenten zurückgeschreckt ist, findet hier den schnellsten Weg zu einem funktionierenden Balkonspeicher.

Für die Schweiz gilt wie bei allen einspeisenden Geräten: Der Wechselrichter muss fest auf 600 W begrenzt und die Anlage beim Netzbetreiber gemeldet werden. Das reine Laden des Speichers ist meldefrei, erst die Netzeinspeisung löst die Meldepflicht aus.

Der Preis für die Bequemlichkeit ist eine geringere Flexibilität: Anders als ein modulares System lässt sich der AIO nicht mit Zusatzakkus erweitern; mehr Kapazität gibt es nur mit einem zweiten Gerät. Die Verarbeitung und das App-Ökosystem von Zendure sind dafür ausgereift.

Unterm Strich ist der SolarFlow AIO 2400 unsere Empfehlung für alle, die eine wartungsarme, optisch und technisch saubere Komplettlösung wollen und auf maximale Bastelfreiheit verzichten können.

4.2
VON 5
Verdikt

Aufgeräumte All-in-One-Lösung für den Balkon.

Häufige Fragen

Was bedeutet All-in-One?

Speicher und MPPT-Laderegler stecken in einem Gehäuse. Den Wechselstrom erzeugt ein separater Mikrowechselrichter, der an den AIO angeschlossen wird.

Steht das Gerät draussen?

Ja, es ist für die wettergeschützte Aussenaufstellung ausgelegt und entsprechend gekapselt.

Muss ich die Anlage in der Schweiz anmelden?

Ja, vor der Inbetriebnahme schriftlich beim Netzbetreiber. Steckerfertig zulässig ist die Kombination nur mit einem als 600 W deklarierten Mikrowechselrichter und einer Konformitätserklärung über das ganze Set.

Lässt sich die Kapazität erweitern?

Nur mit einem zweiten AIO 2400 und einem 2-zu-1-Mikrowechselrichter auf 4,8 kWh; Zusatzakkus der AB-Serie passen laut Zendure nicht.