AIO 2400 (All-in-One)
Redaktionell bewertet · aktualisiert am 07.07.2026
Auf einen Blick
Die Einschätzung der Redaktion
Mit dem SolarFlow AIO 2400 verfolgt Zendure einen konsequenten All-in-One-Ansatz: Speicher, MPPT-Laderegler und Wechselrichter stecken in einem einzigen, wetterfesten Gehäuse. Das reduziert die Verkabelung auf ein Minimum und macht das Gerät zu einer der aufgeräumtesten Lösungen in diesem Vergleich.
Rund 2,4 kWh LiFePO4-Kapazität reichen aus, um den am Tag erzeugten Solarstrom in die Abend- und Nachtstunden zu verschieben. Damit deckt der Speicher genau jene Grundlast ab – Kühlschrank, Router, Standby-Verbraucher – die ohne Speicher sonst teuer aus dem Netz bezogen wird.
Die Inbetriebnahme ist auf Einsteiger zugeschnitten: Module anstecken, Gerät über die Zendure-App einbinden, fertig. Wer bislang vor der Komplexität getrennter Komponenten zurückgeschreckt ist, findet hier den schnellsten Weg zu einem funktionierenden Balkonspeicher.
Für die Schweiz gilt wie bei allen einspeisenden Geräten: Der Wechselrichter muss auf 600 W begrenzt und die Anlage beim Netzbetreiber gemeldet werden. Das reine Laden des Speichers ist meldefrei, erst die Netzeinspeisung löst die Meldepflicht aus.
Der Preis für die Bequemlichkeit ist eine geringere Flexibilität: Anders als ein modulares System lässt sich der AIO nicht beliebig mit Fremdkomponenten kombinieren, und der Ausgang ist für den Schweizer Betrieb zu drosseln. Die Verarbeitung und das App-Ökosystem von Zendure sind dafür ausgereift.
Unterm Strich ist der SolarFlow AIO 2400 unsere Empfehlung für alle, die eine wartungsarme, optisch und technisch saubere Komplettlösung wollen und auf maximale Bastelfreiheit verzichten können.
Aufgeräumte All-in-One-Lösung für den Balkon.
Häufige Fragen
Was bedeutet All-in-One?
Speicher, MPPT-Laderegler und Wechselrichter stecken in einem Gehäuse – das spart Verkabelung, Platz und Einrichtungsaufwand.
Steht das Gerät draussen?
Ja, es ist für die wettergeschützte Aussenaufstellung ausgelegt und entsprechend gekapselt.
Muss ich die Anlage in der Schweiz anmelden?
Sobald der integrierte Wechselrichter ins Hausnetz einspeist, ja – auf 600 W begrenzen und beim Netzbetreiber melden. Reines Laden ist meldefrei.
Lässt sich die Kapazität erweitern?
Eine Erweiterung ist über das Zendure-System vorgesehen, nicht jedoch mit beliebigen Fremdakkus.